9.5.2006
Verspäteter Osterhase?
Leserbrief zum RNZ-Artikel "Der badische Tennisverband kann aufatmen" vom 6. Mai 2006
Der Tennisverband darf sich über ein verspätetes "Goldenes Osterei" freuen. Für die Bürger Leimens, die es mit ihren Abgaben füllen müssen, riecht es faulig nach möglicher "Vetterleswirtschaft". Kann eine am Bankrott operierende Gemeinde auf Einnahmen von 60.000 € pro Jahr auf Jahrzehnte verzichten? Für die Musikschule und alle anderen, die auf Zuschüsse verzichten müssen, eine schallende Ohrfeige. Auch hätte man bei einem angemessenem Pachtzins gegenüber dem Tennisverband die bereits beschlossene Grundsteuererhöhung moderater ausfallen lassen können! Dem Gemeinderat Rückemann sei gesagt: Natürlich müssen solche Dinge öffentlich diskutiert werden. Schließlich geht es um das Geld der Bürger! Solange Entscheidungsträger nicht für Ihr Tun haften, darf es keine "Geheimbeschlüsse" oder "Geheimverträge" geben.
Gerhard Scheurich