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15.6.2007

Jahrbuch Gerechtigkeit II

Reichtum, Macht, Gewalt - Sicherheit in Zeiten der Globalisierung

Am 20.6.2007 wird Klaus Heidel, der Geschäftsführer und leitende Redakteur des Herausgeberkreises des Jahrbuch Gerechtigkeit (dem 35 kirchliche Gliederungen und Organisationen angehören), auf Einladung von GALL und evangelischer Kirche St. Ilgen das zweite Buch dieser Reihe mit dem Titel „Reichtum, Macht, Gewalt - Sicherheit in Zeiten der Globalisierung“ um 20.00 Uhr im Martin Luther Haus (St. Ilgen, Bahnhobstraße 19) vorstellen. Klaus Heidel ist nicht nur mit der Herausgabe der Jahrbuch Gerechtigkeit-Reihe befasst, er bringt als Mitarbeiter der Werkstatt Ökonomie und Sprecher des Koordinierungskreises von Social Watch Deutschland auch ein enormes Fachwissen zu ökonomischen und sozialen Zusammenhängen mit.

Nachdem es im ersten Jahrbuch Gerechtigkeit, das die GALL im vergangenen Jahr in Leimen vorstellte, um Armut und Reichtum in Deutschland ging, weist dieser zweite Teil nun über die Grenzen unseres Landes hinaus.

Seit dem 11. September 2001 wird die sicherheitspolitische Debatte beherrscht von der Auseinandersetzung mit dem islamistischen Terrorismus. Doch einer nachhaltigen Sicherheitspolitik in Zeiten der Globalisierung muss es in umfassender Weise um menschliche Sicherheit gehen.

Das Jahrbuch Gerechtigkeit II benennt die größten Bedrohungen der Sicherheit von Menschen, Gesellschaften und Staaten durch die unterschiedlichen Formen von Gewalt. Es zeigt, wie Gewalt und wirtschaftliche Ungerechtigkeit zusammenhängen, wie Habgier tödlich werden kann.

Zahlreiche Schaubilder – die Klaus Heidel erläutern wird - verdeutlichen, wie sich Armut, Ungleichheit und Gewalt in den letzten Jahrzehnten global entwickelt haben. Zugleich machen die mittlerweile 35 kirchlichen Gliederungen, Organisationen und Institutionen des Herausgeberkreises mit dem Jahrbuch Mut, mit Entschiedenheit für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten. Wir sind sicher, dass dies auch bei unserer Veranstaltung deutlich werden wird und vielleicht erwächst daraus sogar ein dauerhaftes Projekt.

Weitere Infos zum Buch und den Herausgebern unter www.woek.de.

Wir würden uns freuen, viele Interessierte bei uns begrüßen zu können.

Ralf Frühwirt

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