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Grün, alternativ, bunt - in den Kommunen seit über 20 Jahren unverzichtbar

Beim letzten Fraktionstreffen am 14. Oktober gab der Fraktions­vorsitzende Ralf Frühwirt einen kleinen Überblick über die Ent­stehungsgeschichte der GRÜNEN in Baden-Württemberg:

Grüne und alternative Kommunalpolitik gibt es in Baden-Würt­temberg seit über 20 Jahren. Die ersten grünen kommunalen Rätinnen und Räte im Land gab es schon 1980 in einer Hand voll Städte und Gemeinden. 1984 sind die Grünen mancherorts als alternative und bunte Listen zur Kommunalwahl angetreten und haben auf Anhieb den Sprung in alle Kreistage und in ein Drittel der Gemeinderäte geschafft. Seither haben sie viel bewegt im Land und sind allen Unkenrufen zum Trotz stärker und kom­petenter geworden. Sie haben bewiesen: Grüne Politik lässt sich konkret umsetzen. Grüne Politik ist machbar. Auch in Leimen gibt es die Grünen seit 1985 mit zwei Gemeinde­räten im Gemeinderat. Die GAL Leimen gibt es nun seit zehn Jahren, und die Themen, mit denen sie sich beschäftigt, sind heute so aktuell wie vor 20 Jahren. Im Unterschied zu den Anfän­gen werden sie aber nicht mehr als spinnerte Ideen von Idealis­ten und Phantasten abgetan. Durch Beharrlichkeit, Kreativität und Kompetenz wurde erreicht, dass heute niemand mehr an den grünen Themen vorbeikommt:

Wenn auch die Bedeutung dieser Themen nicht mehr geleugnet wird, die Antworten, die sie erfordern, sind noch längst nicht immer mehrheitsfähig - aber immer öfter! Nicht umsonst gibt es neben 900 grünen und alternativen Frauen und Männern in den Räten längst auch grüne Bürgermeister und Beigeordnete, in Großstädten wie in kleinen Gemeinden. Die grüne Politik passt auch nach zwei Jahrzehnten erfolgreicher Arbeit nicht in alte Raster. Städte, Gemeinden und Kreise stehen heute vor völlig neuen Herausforderungen, die bewältigt werden müssen:

gehören auch in Leimen zu wichtigen künftigen Handlungsfel­dern der Kommunalpolitik.

Wir, die GAL Leimen, wollen zusammen mit engagierten und aktiven Bürgerinnen und Bürgern eine ökologische, soziale und demokratische Politik vor Ort gestalten.

Maja Leiner