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Sag die Wahrheit oder Die GALL und das Angellocher Rathaus

Vor kurzem berichtete Frau Steinle in der Rathaus-Rundschau von einer Ortsverbandssitzung in Gauangelloch und verkündete zur Zufriedenheit aller: Die „Ortsverwaltung Gauangelloch bleibt erhalten“. Natürlich bleibt sie das, denn daran gab es noch nie einen Zweifel.

Von der GALL sei eine Verlagerung der Ortsverwaltung Gauangelloch nach Leimen und ein Verkauf des Rathauses Gauangelloch eine immer wieder vorgeschlagene Möglichkeit zur Lösung der finanziellen Probleme Leimens, behauptet sie darin weiter. In einem Artikel in der RNZ werden diese Worte gar dem 1. Bürgermeister Bruno Sauerzapf in den Mund gelegt, der sich in der Zwischenzeit allerdings in aller Form davon distanziert hat. Auch wir verwahren uns hier aufs Schärfste gegen derartige Unterstellungen, die inhaltlich jeglicher Grundlage entbehren.

In der Vergangenheit – ich erinnere hierbei an den Gemeinderatsbeschluss zur Sanierung des Freibades - war es eher fehlendes Erinnerungsvermögen, welches Steinle veranlasste, Dinge zu behaupten, die nicht der Wahrheit entsprechen, nun ist es ihre allzu überschäumende Phantasie. Wir sagen es deshalb noch einmal in aller Deutlichkeit: Die GALL hat zu keiner Zeit die Schließung der Ortsverwaltung Gauangelloch und ihre Verlagerung nach Leimen gefordert. Wir fordern die Verfasserin des o. g. Artikels daher auf, ihre unwahren Behauptungen zu widerrufen.

Hier noch ein Wort zum Stil des innerparteilichen Umgangs, wie er im o.g. Artikel zum Vorschein kommt. In Zeiten wie diesen, wo der politische Gestaltungsrahmen auf nahezu Null herunter gefahren ist, wo es heißt, den Gürtel enger zu schnallen, den Bürgern manch unpopuläre Maßnahme abzuverlangen, kann eine dermaßen kurzsichtige parteipolitische Profilierungssucht nur Kopfschütteln verursachen. Für die zukünftig anstehenden Fragen, bei denen der Wille nach gemeinsamen Lösungen im Vordergrund stehen muss, können wir der CDU nur ein besseres Augenmaß und größere Objektivität wünschen.

Und apropos Bruno Sauerzapf! Für die Junge Union Ortsverband Leimen stellte Sohn Lars Steinle kürzlich an Bruno Sauerzapf die Forderung, aufgrund seiner fehlgeschlagenen OB-Wahl auf alle weiteren politischen Ambitionen – sprich Wiederwahl zum 1. Bürgermeister – zu verzichten. Bedauerlicherweise unterließ er es, diese Forderung auch an seine Mutter Brigitte Steinle zu richten, das gleiche nach ihrer verlorenen Gemeinderatswahl 2004 zu tun und sich ihrer Parteiämter zu entledigen. Er hätte uns damit – vielleicht !! – vor weiteren unqualifizierten und unproduktiven Äußerungen dieser Art bewahren können!

Für die Fraktion der GALL

Michael Reinig